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Kaufberatung: Für wen eignen sich Boxspringbetten?

Für wen eignen sich Boxspringbetten? Wer braucht welches Boxspringbett?

Die Frage „Was ist ein Boxspringbett?“ haben wir an anderer Stelle ausführlich geklärt. In diesem Artikel befassen wir uns nun damit, für wen sich Boxspringbetten eignen. Insbesondere informieren wir auch darüber, was bei speziellen Anforderungen bei der Auswahl eines geeigneten Boxspringbettes zu beachten ist.

 

Inhalt dieses ArtikelsInhaltsverzeichnis

 

  1. Boxspringbetten – eine Lösung für jedermann?!
  2. Das eigene Körpergewicht als Entscheidungskriterium
  3. Warum die Schlafposition bei der Bettenwahl berücksichtigt werden sollte
  4. Liegevorlieben und Wahl des geeigneten Boxspringbettes
  5. Welches Boxspringbett bei Problemen mit dem Rücken?
  6. Welches Boxspringbett bei vermehrtem Schwitzen?
  7. Eignen sich Boxspringbetten für Senioren?
  8. Sind Boxspringbetten für Allergiker empfehlenswert?
  9. Wie hoch sollte das Boxspringbett sein?

 

Boxspringbetten – eine Lösung für jedermann?!

Erholsamer Schlaf ist wichtig: Bieten Boxspringbetten für jeden die besten Voraussetzungen dafür?Der Mensch verbringt etwa ein Drittel seiner Lebenszeit schlafend. Ausreichend guter und erholsamer Schlaf ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass wir im Wachzustand leistungsfähig und zufrieden sind.

Es gibt einen Mythos, der besagt: „Man braucht kein bequemes Bett, um gut zu schlafen.“ Jeder, der schon einmal eine Nacht auf einem ungemütlichen Sofa oder in einem Bett, welches nicht zu seinen Anforderungen passte, verbracht hat, wird dieser Aussage wohl kaum zustimmen. Grundsätzlich ist es zwar bei einem gewissen Grad an Müdigkeit möglich an nahezu jedem Ort einzuschlafen, aber ob dieser Schlaf dann als gut zu bewerten ist und ob die gewünschte bzw. notwendige Erholung / Regeneration erreicht werden kann, bleibt dahingestellt.

Damit der Schlaf nachhaltig erholsam sein kann, braucht man schon ein individuell bequemes Bett, in dem man sich sicher und geborgen aufgehoben fühlt. Vor allem die Matratze des Bettes sollte zu den eigenen Bedürfnissen passen.

Wie jedes andere auf die persönlichen Anforderungen zugeschnittene Bett mit Lattenrost und Matratze, kann auch ein passend gewähltes Boxspringbett die ideale Lösung sein. Verschiedene Liegesysteme im Bereich der Boxspringbetten sowie zahlreiche Ausstattungsoptionen erlauben eine Auswahl anhand des konkreten Bedarfs und eröffnen so die Möglichkeit für jedermann ein geeignetes Boxspringbett zu finden, welches beste Bedingungen für den notwendigen Schlaf und die daraus resultierende Erholung bietet.

 


Das eigene Körpergewicht als Entscheidungskriterium

Körpergewicht (und auch die Körperlänge in Relation) spielen unter anderem bei der Wahl eines Boxspringbettes eine große Rolle.Bei der Auswahl eines geeigneten Boxspringbettes spielt das eigene Körpergewicht neben einigen anderen individuellen Faktoren eine wichtige Rolle. Herstellerseitig werden Boxspringbett-Systeme analog zu den Matratzen mit Härtegraden klassifiziert. Diese Härtegrade sollen normal Auskunft darüber geben, für welches Gewicht sich eine Matratze bzw. ein Boxspringbett eignet. Da die Härtegrade jedoch keiner Norm unterliegen, handhabt jeder Hersteller die Einteilung seiner Betten bzw. Matratzen ganz individuell. Aus diesem Grund lässt sich aus den Herstellerangaben nur eine grobe Richtlinie und keine verbindliche Empfehlung ableiten.

Grundsätzlich ist es schon so, dass die Härtegrade, die mit dem Buchstaben „H“ und einer Zahl gekennzeichnet werden – dementsprechend gibt es H1, H2, H3, H4 und H5, aufsteigend sortiert sind. H1 steht für ein „sehr weiches“ Bett, welches sich für Personen mit einem sehr niedrigen Körpergewicht und H5 analog für ein „sehr hartes“ Bett, welches sich für Personen mit einem sehr hohen Körpergewicht bzw. Übergewicht eignet. Die Härtegrad-Einteilungen dazwischen – H2, H3 und H4 stellen Abstufen dar. Am häufigsten werden Boxspringbetten übrigens in den Härtegraden H2 und H3 angeboten.

Weiterführende Informationen:

 

Neben dem Körpergewicht spielen übrigens auch die Körperlänge sowie die individuell unterschiedlich ausfallenden Proportionen eine entscheidende Rolle bei der Bettenwahl. Verteilt sich z.B. ein höheres Gewicht auf einen längeren Körper sind die Voraussetzungen ganz andere als wenn sich im direkten Gegenbeispiel ein höheres Gewicht auf einen sehr kurz geratenen Körper verteilt. Aus diesem Grund wird teilweise in der Matratzen- oder Boxspringberatung auch der Body Mass Index als ein Kriterium herangezogen.

 

Exkurs zum Body Mass Index

Was ist der Body Mass Index und wie wird er berechnet?

Beim Body Mass Index – kurz: BMI – handelt es sich um eine Maßzahl die das Körpergewicht eines Menschen im Verhältnis zu seiner Körpergröße bewertet. Die Entwicklung des BMI erfolgte bereits im Jahr 1832 durch Adolphe Quetelet. Sie wurde nach dem Ersten Weltkrieg durch Ignaz Kaup fortgesetzt. Statt von Body Mass Index ist synonym auch die Rede von Quetelet-Kaup-Index, Körpermassenzahl – kurz: KMZ oder Körpermasseindex – kurz: KMI.

Der Body Mass Index setzt die Körper-Masse (englische Umgangssprache: mass für Gewicht) in Beziehung zum Quadrat der Körpergröße. Es gibt keine Relation zwischen der Körperoberfläche und dem Wert „Quadrat der Körpergröße“.

Formel zur Berechnung des BMI:

BMI = Gewicht in kg / (Körpergröße in m)²

Als Ergebnis der Berechnung erhält man einen Wert zwischen 18 und 30+. Aus dem errechneten BMI kann grob folgendes abgeleitet werden: Ein BMI unter 20 entspricht Untergewicht, ein Wert bis 24,9 bewegt sich im Rahmen des Normalgewichtes, ab einem BMI von 25 spricht man von Übergewicht und ab einem Wert von 30 wird Fettleibigkeit abgeleitet.

Der Body Mass Index ist nur als grober Richtwert zu betrachten, da hierbei Gechlecht, Statur sowie die individuell unterschiedlich ausfallende Zusammensetzung der Körpermasse (Muskelmasse, Fettanteil) nicht berücksichtigt werden. Weiterführende Informationen zum Body Mass Index bei Wikipedia.

Auch lesenswert:
Bild der Wissenschaft – Rund und trotzdem gesund: Body-Mass-Index wird zu streng gehandhabt

 

Welches Boxspringbett bei Übergewicht?

Bei einem höheren Körpergewicht bzw. bei Übergewicht wird – wie in jedem anderen Fall – ein Boxspringbett benötigt, bei dem Matratze und Box so zusammenwirken, dass der Körper optimal gelagert wird. Eine flächenelastische Matratze mit Bonell-Federkern ist hier in der Regel keine gute Wahl, so dass einer punktelastischen (Tonnen-)Taschenfederkern-Matratze der Vorzug gegeben werden sollte. Bei einer punktelastischen Schlafunterlage, die selbstverständlich auf das einwirkende, tatsächliche Körpergewicht zugeschnitten sein sollte, wird der Körper an allen notwendigen Stellen gestützt, profitiert aber gleichzeitig bei den sensibleren Körperpartien Schulter und Gesäß/Hüfte von einem guten Einsinkverhalten.

Für eine ergonomische Lagerung ist eine 5- oder 7-Zonen-Einteilung beim Taschenfederkern der Matratze empfehlenswert. Der Matratzenkern ist hierbei mit unterschiedlich ausgeführten Federn ausgestattet, die entweder nachgiebiger z.B. im Schulterbereich sind, um ein Einsinken zu erlauben oder fester sind, um die dort gelagerten Körperpartien zu stützen.

Als Topper sollte für ein auf Übergewicht zugeschnittenes Boxspringbett ein belastbares Modell mit einem höheren Raumgewicht gewählt werden.

Die meisten Boxspring-Bettsysteme eignen sich für Personen mit einem maximalen Körpergewicht von 120 kg. Darüber hinaus bieten einige Hersteller auch Betten mit Boxspring-Aufbauten an, die für eine höhere Belastung bis 160 kg und sogar bis 180 kg Körpergewicht geeignet sind.

Passt das gewählte Boxspringbett nicht zum höheren Körpergewicht, weil es im Härtegrad zu niedrig ist bzw. generell für ein geringeres Gewicht konzipiert ist, ist die Schlafunterlage in der Regel zu weich und zu nachgiebig. Der Körper sinkt bei einem derartig unpassenden Bett in vielen Bereichen ein und hängt wie in einer Hängematte durch, da die notwendige Unterstützung ausbleibt.

 

Welches Boxspringbett, wenn man sehr wenig wiegt?

Ist das eigene Körpergewicht sehr niedrig, hängt die Wahl des passenden Boxspringbettes sehr stark von den eigenen Vorlieben ab. Ist ein eher weiches Liegen erwünscht, kann ein Boxspringbett mit flächenelastischer Bonell-Federkernmatratze im niedrigsten Härtegrad die richtige Wahl sein, hierbei ist dann auch das richtige typische Boxspring-Feeling mit stärkerer Federwirkung gegeben. Wünscht man sich hingegen ein festeres Liegegefühl oder will man generell die Federwirkung etwas dämpfen, lohnt sich die Auseindersetzung mit Bettmodellen, die über eine Taschenfederkernmatratze verfügen.

Die Wahl eines höheren Härtegrades führt bei einem geringeren Körpergewicht automatisch zu einem festeren Liegeempfinden. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass man auch zu hart bzw. zu fest liegen kann. Wenn sich das Boxspringbett bzw. die Matratze des Bettes nicht für das eigene Gewicht eignet, weil dieses zu niedrig ist, kann der Körper gar nicht mehr einsinken. Er liegt in diesem Fall wie auf einem Brett. Die natürlichen Zwischenräume, welche bei Frauen zum Beispiel in Seitenlage im Bereich der Taille in Erscheinung treten, werden nicht mehr gestützt. Schmerzhafte Verspannungen und schlechter Schlaf können unter anderem die Folgen sein.


Warum die Schlafposition bei der Bettenwahl berücksichtigt werden sollte

Schlafpositionen: Während der Nacht wechseln wir zwar in der Regel häufiger die Position, haben aber eine bevorzugte Schlafposition, die wir überwiegend einnehmen.Die meisten Menschen haben eine bevorzugte Lage, die sie überwiegend während der Nacht einnehmen. Grundsätzlich wird dabei zwischen Bauchschläfern, Seitenschläfern und Rückenschläfern unterschieden.

Selbstverständlich wird die präferierte Liegeposition in der Regel nicht nur stur beibehalten, sondern häufiger im Schlaf angepasst. Dabei gibt es ruhigere und unruhigere Schlaftypen.

Damit sich der Körper im Schlaf entspannen und generieren kann, ist es wichtig, dass die Schlafunterlage die individuell gestellten Anforderungen erfüllt. Dieses gilt insbesondere für die Matratze bzw. beim Boxspringbett für das Zusammenspiel von Box und Matratze. Von einem passenden Bett wird die natürliche Doppel-S-Form der Wirbelsäule gestützt, so dass diese entlastet wird.

 

Welches Boxspringbett für Seitenschläfer?

Korrekte Lagerung des Körpers in Seitenlage: Schulter und Hüfte/Gesäß sinken passend in die Schlafunterlage ein.Die Seitenlage zählt mit einem Anteil von mehr als 60 Prozent zu den beliebtesten Schlafpositionen. In Verbindung mit einem geeigneten Bett ist die seitliche Schlaflage sehr empfehlenswert, da die Wirbelsäule bei korrekter Lagerung in dieser Körperhaltung optimal entspannen kann. In seitlicher Lage sollte die Wirbelsäule gerade ausgerichtet sein.

Bei Seitenschläfern ist vor allem wichtig, dass die Schulterpartie sowie Hüfte/Gesäß ausreichend in die Schlafunterlage einsinken können. Eine Mehrzonen-Matratze bzw. ein Mehrzonen-Boxspringbett ist deshalb empfehlenswert. Bei einer Einteilung in fünf oder sieben Liegezonen ist die Schlafunterlage in den in Seitenlage besonders sensiblen Bereichen (Schultern, Hüfte/Gesäß) nachgiebiger und erlaubt so ein optimales Einsinken, während der restliche Körper unterstützt wird. Ein unzureichendes Einsinkverhalten der Schlafunterlage erkennt man unter anderem daran, dass die Schulter taub wird bzw. „einschläft“, was sich durch ein Kribbeln bemerkbar macht.

Je nach persönlichen Vorlieben lässt sich das Liegegefühl durch Auswahl des Toppers noch verfeinern und die Funktionalität erhöhen. Die Entscheidung für einen weicheren Viscoschaum-Topper sorgt zum Beispiel für eine verbesserte Druckentlastung, was insbesondere eher ruhigen Schläfern, die für längere Zeit relativ stur in Seitenlage verharren, zu Gute kommt.

 

Welches Boxspringbett für Rückenschläfer?

Bei Personen, die bevorzugt auf dem Rücken schlafen, steht die optimale Lagerung des Rückens besonders im Fokus. Wird ein zu hart abgestimmtes Bett gewählt, kann die Wirbelsäule ihre natürliche Doppel-S-Form nicht beibehalten, da der Rücken nur auf der Schlafunterlage aufliegt und kaum unterstützt wird. Ein zu weich bzw. zu nachgiebig abgestimmtes Bett sorgt hingegen dafür, dass die Wirbelsäule nach unten hin durchhängt und so auch nicht in ihre entspannte „Normalform“ gelangen kann. Dementsprechend leitet sich ab, dass für Rückenschläfer ein optimaler Mittelweg bei der Festigkeit des Boxspringbettes gefunden werden muss, der insbesondere eine ergonomisch günstige Lagerung der empfindlichen Lendenwirbelregion bietet. Zwischen diesem Bereich und der Matratze darf es keinen Hohlraum geben. Gleichzeitig sollten Hüfte und Gesäß nicht durch zu tiefes Einsinken „durchhängen“.

 

Welches Boxspringbett für Bauchschläfer?

Beim Schlafen in Bauchlage steht besonders die korrekte Lagerung der Knie im Fokus.Die Bauchlage gehört mit etwa 13% zu einer der am wenigsten beliebten Schlafhaltungen.

Besonders im Fokus steht bei den Bauchschläfern unter anderem die Lagerung der Knie. Ein auf die speziellen Bedürfnisse von Bauchschläfern abgestimmtes Boxspringbett gibt an dieser Stelle stärker nach, um den bäuchlings gelagerten Körper in eine entspannte Grundhaltung zu bringen.

Selbstverständlich muss auch die korrekte Lagerung der Wirbelsäule bei den Bauchschläfern berücksichtigt werden. Grundsätzlich empfiehlt sich für das Schlafen in Bauchlage eine festere Schlafunterlage. Dabei muss allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass sich kein Hohlkreuz bildet, was der Fall ist, wenn das Liegesystem im Bereich von Hüfte/Gesäß zu stark nachgibt.


Liegevorlieben und Wahl des geeigneten Boxspringbettes

Unabhängig von den Härtegraden, welche keiner Normierung unterliegen, sind Boxspringbett-Systeme unterschiedlich weich oder fest bzw. hart ausgelegt. Dieses ergibt sich zum größten Teil aus den in den Systemen verwendeten Matratzen und dabei durch die Ausführung des Federkerns.

Die Härte eines Bettsystems wird durch den Nutzer auch immer anhand des subjektiven Empfindens bewertet, wodurch eine generelle Klassifizierung und Empfehlung erschwert wird.

Ein guter Anhaltspunkt bei der Bewertung der Festigkeit eines Boxspringbettes besteht darin, die Matratzenausführung bzw. die Festigkeit der eingesetzten Federkerne zu bewerten und zusätzlich eine Relation zum Körpergewicht des Verwenders herzustellen.

Das Boxspringbett sollte zunächst den individuellen Anforderungen entsprechen, die der Nutzer in ergonomischer Hinsicht an die Schlafunterlage stellt. Wenn eine korrekte Lagerung des Körpers in der bevorzugten Schlafposition sichergestellt ist, kann das direkt wahrgenommene Liegeempfinden zusätzlich noch einmal durch die Auswahl des Toppers beeinflusst werden. Einige Toppermodelle werden bewusst fest oder weich konzipiert, um hier eine schnelle Auswahl anhand der persönlichen Präferenzen zu ermöglichen.

 

Welches Boxspringbett, wenn man bevorzugt weich liegt?

Eine pauschale Empfehlung für ein weiches Boxspringbett ist aufgrund der vielen, bereits ausführlich beschriebenen individuell zu berücksichtigenden Faktoren eher schwierig. Generell kann man jedoch festhalten, dass eine stärker federnde, flächenelastische Schlafunterlage wie sie durch den Einsatz von Bonell-Federkernen beim Boxspringbett entsteht, immer als weicher wahrgenommen wird als eine reduziert federnde, punktelastische Schlafunterlage, die auf dem Einsatz von Taschenfederkernen im Boxspringbett basiert. Bonell-Federkerne gelangen allerdings aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften schnell an ihre Grenzen, wenn es um die optimale Lagerung und Stützung von Personen mit einem höheren Gewicht geht.

Bei den Toppern kann bei einem bevorzugten weichen Liegegefühl die Entscheidung für einen thermoelastischen Viscoschaum-Topper ideal sein. Das Kernmaterial dieses Toppers ist sehr punktelastisch und passt sich durch das Einwirken der Körperwärme perfekt an jede Kontur an und wirkt so sehr druckentlastend. Auf diese Weise erlebt der Nutzer ein sehr weiches Liegen mit tieferem Einsinken in die Schlafunterlage und fühlt sich fast wie schwerelos gelagert.

 

Welches Boxspringbett, wenn man bevorzugt fest bzw. hart liegt?

Wer seine Nächte gerne auf einer möglichst festen Schlafunterlage verbringt, sollte bei der Auswahl seines Boxspringbettes das Härtegrad-Maximum ausreizen. Dabei ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass die korrekte Körperlagerung mit notwendigem Einsinken weiterhin gegeben ist.

Zur Abrundung des persönlich wahrgenommenen Liegegefühls empfiehlt sich die Wahl eines fest ausgelegten Toppers zum Beispiel aus flächenelastischem Kaltschaum.


Welches Boxspringbett bei Problemen mit dem Rücken?

Welches Boxspringbett ist bei Problemen mit dem Rücken geeignet?Rückenschmerzen sind eines der Volksleiden unserer Zeit. Mangelnde Bewegung durch zu langes und oft auch unergonomisches Sitzen, falsche Bewegungsabläufe und vieles mehr machen dem Rücken arg zu schaffen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass er sich während der Nacht erholen kann. Ein optimal auf die Lagerung des Rückens bzw. der Wirbelsäule abgestimmtes Bett bildet dafür eine Grundvoraussetzung.

Boxspringbetten eignen sich aufgrund ihrer perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten sehr gut für Personen mit Rückenproblemen. Empfehlenswert ist die Wahl eines Boxspringsystems mit Taschenfederkern, welches eine punktelastische Wirkung bietet.

Für die Auswahl des passenden Boxspringbettes bei vorliegenden Rückenproblemen sind dieselben Aspekte wie bei der generellen Auswahl zu berücksichtigen. Individuelle Parameter wie das eigene Körpergewicht, die Körperlänge, eventuelle „Problemzonen“ (zum Beispiel: breite Schultern, schmale Hüfte, Hohlkreuz) spielen eine ebenso wichtige Rolle wie Schlafgewohnheiten und Liegevorlieben.

Wie wichtig generell die Auswahl eines guten Bettes bei Schmerzen ist, erfahren Sie im nachfolgenden Exkurs, der die Zusammenhänge zwischen Schlaf und Schmerz genau darstellt.

 

Exkurs zum Zusammenhang Schlaf und Schmerz

Schmerz und Schlaf beeinträchtigen sich gegenseitig

Die Qualität des Schlafes wird durch akute Schmerzen kurzzeitig beeinträchtigt. Diese Schlafstörung legt sich aber in der Regel wieder, sobald der Schmerz bekämpft wird und der Betroffene wieder gut schläft. Ist jedoch das Bett bzw. eine falsch gewählte Matratze ursächlich für die Schmerzen, ist erholsamer, guter Schlaf erst dann wieder möglich, wenn an dieser Stelle durch Anschaffung eines neuen Bettes bzw. einer neuen Matratze für Abhilfe gesorgt wurde.

Wenn Schmerzen chronisch werden und so zu einer anhaltenden negativen Beeinträchtigung der Schlafqualität führen, kann dieses in einem Teufelskreis enden: Durch Schlafmangel wird der Mensch nämlich schmerzempfindlicher, was sich wiederum störend auf den Schlaf auswirkt.

Schlaf und Schmerz beeinflussen sich gegenseitig. Chronische Schmerzen lösen einen Teufelskreis aus.


Welches Boxspringbett bei vermehrtem Schwitzen?

Jeder Mensch verliert im Schlaf durchschnittlich bis zu einem halben Liter Flüssigkeit durch Schwitzen. Dabei handelt es sich um eine ganz normale Stoffwechselreaktion. Einige Personen neigen jedoch zu vermehrtem Schwitzen, da ihr Körper ständig bestrebt ist, die eigene Temperatur durch die Schweißabsonderung zu reduzieren.

Im Bett ist ein gesundes Mikroklima erwünscht. Die Temperaturverhältnisse sollten so sein, dass wir nach subjektivem Empfinden nicht schwitzen. Dieses wird möglich, wenn das Bett überschüssige Körperwärme und entstehende Feuchtigkeit optimal nach außen leitet.

Der Boxspringbetten-Aufbau aus verschiedenen Federkernen wirkt sich bereits sehr günstig aus, da er eine gute Durchlüftung und einen guten Feuchtigkeitsabtransport bietet.

Wenn man zu vemehrtem Schwitzen neigt, sollte man besonderes Augenmerk auf die Auswahl des Toppers legen. Empfehlenswert ist hier ein offenporiges, atmungsaktives Kernmaterial wie Kaltschaum. Zusätzlich lohnt es sich, ein Toppermodell zu bevorzugen, welches mit einem klimaregulierenden Bezug ausgestattet ist. Hier gibt es zum Beispiel Angebote mit Klimafaser-Versteppung und/oder umlaufendem seitlichen Klimaborder.


Eignen sich Boxspringbetten für Senioren?

Eignen sich Boxspringbetten als Seniorenbetten?Oft hört man, dass der Schlafbedarf im Alter abnimmt, was jedoch nicht stimmt. Es ist viel mehr so, dass sich der individuelle Schlafbedarf mit dem Alter kaum verändert. Was sich jedoch verändert, sind die Schlafmuster. Insbesondere Männer haben mit zunehmendem Alter weniger Tiefschlafphasen. Außerdem reduziert sich der Anteil an REM-Schlaf (REM = rapid eye movement – „Traumschlaf“) leicht.

Die Ansprüche, die mit fortschreitendem Alter an das Bett bzw. die Schlafunterlage gestellt werden, steigen. Körperliche Beschwerden und Einschränkungen erschweren den Alltag.

Boxspringbetten eignen sich aufgrund ihres hohen Aufbaus sowie der Möglichkeit zur individuellen Anpassung an persönliche Anforderungen und Liegewünsche sehr gut für die Verwendung als Seniorenbetten.

Da der Körper im Alter druckempfindlicher wird, sollte das Boxspringbett so weich wie möglich gewählt werden, wobei gleichzeitig eine optimaler Körperstützung gewährleistet sein sollte. Idealerweise empfiehlt sich ein Bettsystem, welches auf Taschenfederkernen basiert. In der Regel eignen sich zudem Viscoschaum-Topper sehr gut für den Einsatz im Senioren-Boxspringbett, da sie eine ausgezeichnete Druckentlastung bieten und ein angenehm-weiches Liegegefühl vermitteln. Falls die Tendenz zu vermehrtem Schwitzen besteht, eignet sich ein weicher ausgeführter Kaltschaum-Topper aufgrund seiner besseren Atmungsaktivität allerdings besser.

Besonders empfehlenswert sind elektrisch verstellbare Boxspringbetten für Senioren.  Mithilfe eines Elektro-Motors lässt sich bei diesen Modellen die Liegefläche im Bereich der Oberkörper- sowie im Bereich der Beinlagerung mehrfach verstellen. So können beispielsweise am Abend die Beine bequem per Knopfdruck auf die Fernbedienung in eine venenentlastende Position gebracht werden, die sich gleichzeitig positiv auf den Blutkreislauf auswirkt. Mit aufgerichtetem Oberkörper wird das Sitzen im Bett deutlich angenehmer möglich. Ideal zum Lesen oder wenn einmal eine Mahlzeit im Bett eingenommen werden soll.

Die ideale Höhe für ein Senioren-Boxspringbett ergibt sich wie bei der Auswahl eines Boxspringbettes für andere Verwendergruppen aus der Körpergröße. Weitere Informationen hierzu, finden Sie weiter unten auf dieser Seite: Wie hoch sollte das Boxspringbett sein?


Sind Boxspringbetten für Allergiker empfehlenswert?

Allergiker stellen ganz besondere Anforderungen an ihre Umgebung. Besonders weit verbreitet ist die so genannte Hausstauballergie, von der etwa 10 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung betroffen sind. Die allergische Reaktion bei einer Hausstauballergie wird durch Hausstaubmilben bzw. die Ausscheidungen der Hausstaubmilben verursacht.

Ein Boxspringbett für Allergiker sollte über eine ausreichende Bodenfreiheit verfügen. Die Materialien aus denen das Bett gefertigt ist, sollten zudem leicht zu pflegen sein und den Hausstaubmilben wenig Lebensraum bieten. Ideal sind deshalb Massivholzbetten mit Einlege-Box oder Boxspring-Modelle mit einem Kunstlederbezug und hohen Bettbeinen.

Eine ausreichende Belüftung des Bettes ist bei Allergikern besonders wichtig. Dieses Kriterium wird durch die Federkerne des Boxspringbettes erfüllt. Berücksichtigt werden muss jedoch auch, dass Staub durch die Federwirkung des Bettes vermehrt aufgewirbelt werden kann, was selbstverständlich nicht günstig für Allergiker ist.

Beim Boxspringbett bietet der Topper für Allergiker den Vorteil, dass er sich leichter ab- und beziehen lässt als ein hoher Matratzenbezug. Die meisten Topperbezüge lassen sich problemlos bei bis zu 60°C waschen, um so für eine optimale Betthygiene zu sorgen. Zusätzlich können Topper und/oder Matratze auch mit so genannten Encasings ausgestattet werden. Bei den Encasings handelt es sich um atmungsaktive Vollbezüge, die meist bei bis zu 95°C gewaschen werden können und über eine Ausrüstung verfügen, die wirksamen Schutz vor Milben, Bakterien und Pilzen bietet.


Wie hoch sollte das Boxspringbett sein?

Welche Höhe für die Liegefläche ist beim Boxspringbett ideal?

Ein Boxspringbett-Modell in zwei Höhen: Links befindet sich die Liegefläche auf einer Höhe von 53 cm und rechts auf einer Höhe von 66 cm.

 

Boxspringbetten bieten durch ihren aus drei Komponenten bestehenden Aufbau eine besonders komfortable Höhe, die einen bequemen Einstieg ins Bett, Ausstieg aus dem Bett sowie angenehmes Sitzen auf der Bettkante erlaubt.

Bei der Auswahl eines passenden Boxspringbettes sollte auch auf die Höhe der Liegefläche geachtet werden: Ein zu hohes Bett bringt seinem Nutzer keine Vorteile.

 

Darauf kommt es an!Darauf kommt es an:

Optimale Höhe des Boxspringbettes wählen

Wenn man seitlich auf dem Boxspringbett sitzt, sollten die Füße auf den Boden ankommen und nicht in der Luft hängen. Ideal ist, wenn sich das Becken über den Knien befindet, weil so ein leichteres Aufstehen möglich ist. Es sollte jedoch auf jeden Fall zumindest so sein, dass sich Becken und Knie parallel zum Boden befinden.

Bei der Auswahl eines Doppel-Boxspringbettes sollte die Höhe bei unterschiedlich großen Paaren auf die kleinere Person abgestimmt gewählt werden. Der bestmögliche Kompromiss besteht in der maximalen möglichen Einstiegshöhe für die kleinere Personen, die im Idealfall der kleinsten optimalen Einstiegshöhe der größeren Person entspricht.


 

Boxspring-Erklärung: Info-Bereich im Shop Boxspringbetten.net.Für weitere Informationen rund um das Boxspringbett empfehlen wir Ihnen einen Besuch der Übersichtsseite Boxspring-Erklärung.